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Tagesgruppe Zum Roten HausTagesgruppe Zum Roten Haus

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Tagesgruppenleitung

Herr
Yannik Drüen

Bahnhofstraße 37
34549 Edertal

Telefon: 05623 - 99 79 685
Telefax: 05621 - 7892 - 19

E-Mail: info@drk-jugendhilfe.de

 

 

Unsere Tagesgruppe stellt sich vor:

Die Tagesgruppe des Deutschen Roten Kreuz Soziale Einrichtungen GmbH Bad Wildungen, wurde im November 2021 eröffnet. Durch ihre zentrale Lage im Landkreis Waldeck- Frankenberg in der Gemeinde Edertal, sowie die gute Anbindung an die B485 ist die Gruppe optimal zu erreichen.

In der Gruppe können bis zu acht Kinder, im Alter vom sechsten bis zum zwölften Lebensjahr, von drei pädagogischen Mitarbeitern betreut werden. Zur vollumfänglichen Essensversorgung steht der Gruppe eine Küchenfachraft zur Verfügung.

Unsere Kinder werden von unseren Mittarbeitern von der Schule abgeholt und abends nach Hause zu Ihren Eltern gefahren.

Sie erreichen uns montags bis freitags von 11 Uhr bis 18 Uhr. 

Unser Einzugsgebiet erstreckt sich von Arolsen nach Korbach, von Allendorf über Burgwald und Gemünden. 

Bei Fragen zur Konzeption, Aufnahme oder sonstigen Anliegen melden Sie sich gerne bei uns. 

  • Öffnungszeiten

    Die teilstationäre Tagesgruppe ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 11:00 Uhr bis 17:30 Uhr geöffnet (ausgenommen sind gesetzliche Feiertage in Hessen).

    Zwischen den Feiertagen vom 24. Dezember bis zum 02. Januar eines jeden Jahres ist die Tagesgruppe geschlossen. Ebenso in den letzten drei Ferienwochen der hessischen Sommerferien.

    Zum Ausgleich öffnet die Gruppe in den ersten drei Sommerferienwochen in der Zeit von 09:30 Uhr bis 17:30 Uhr.

  • Pädagogischer Ansatz

    Unser Angebot richtet sich nach dem § 27 i.v.m § 32 und § 35 SGB VIII.

    Den Schwerpunkt unserer Arbeit legen wir auf Kinder, die ein Sozial/ Emotionales Handicap haben oder in diesem Bereich eine gewisse Auffälligkeit zeigen. Mit gezielt verschiedenen Ansätzen geben wir den Kindern den Rahmen, den sie brauchen, um in ihrer Entwicklung nachzureifen und sich ihren Möglichkeiten entsprechend den neuen Entwicklungsaufgaben zu stellen.

    Dabei lassen wir Natur- und Erlebnispädagogische Elemente in den fest strukturierten Tagesablauf einfließen. Regionalität spielt eine große Rolle in unserer Arbeit. Unsere Kinder lernen sich mit ihrer Umwelt und ihrem Lebensraum auseinanderzusetzen und ihn bewusst wahrzunehmen. In dem Garten unserer Tagesgruppe bauen wir gemeinsam Lebensmittel an und entwickeln somit ein Gespür für Umweltbewusstsein und gesundes Essen und Ernährung. 

    Unsere Pädagogen schätzen jedes Kind nach dem Konzept von Dipl. Psychologen Johnson entwicklungsspezifisch ein und erstellen daran den individuellen Handlungsrahmen. Dieser Handlungsleitfaden wird in festgelegten Abständen vom Team und der pädagogischen Leitung in Fallbesprechungen überprüft, ergänzt, überarbeitet und mit den Kindern besprochen.

    Durch unseren ausgebildeten und zertifizierten Erlebnispädagogen werden die Angebote für die Gruppenmitglieder und deren Eltern entsprechend vielseitig gestaltet. Das Ziel dieser Methode ist es, ein Erlebnis für jeden Einzelnen in der Gruppe und für die Gruppe zu schaffen.

    Wir stärken damit das Selbstwertgefühl und zeigen den Kindern, dass man mit der Gruppe zusammen Ziele erreichen kann und das Jeder wichtig für das Gelingen ist. Die Kinder sollen aus ihrer bisherigen Komfortzone herausgeholt werden und in die Wachstumszone gebracht werden. Um das Erlebte nachhaltig wirken zu lassen, benötigt es eine gute Aufarbeitung. Diese Reflektionen finden bei uns in Einzel- sowie in Gruppenreflektion statt. Unser erlebnis-pädagogischer Ansatz beinhaltet die nach Werner Michl notwendigen Eigenschaften.

  • Eltern-/ Teampartnerschaft

    Wir als Tagesgruppe pflegen einen engen Kontakt zu unserer Elternschaft. Für uns ist ein enger Austausch essenziell. Gemeinsam arbeiten wir an der Zukunft ihrer Kinder. Somit hat die Arbeit mit den Eltern den gleichen Stellenwert für uns wie die Arbeit mit den uns anvertrauten Kindern.

    In unserer Gruppe findet regelmäßig aufsuchende Elternarbeit statt. Die Fachkräfte suchen die Eltern an festgelegten Terminen auf, um mit ihnen an verschiedenen Thematiken zu arbeiten. Es wird Termine mit den Kindern und ohne die Kinder geben.

    Unser Team arbeitet nach dem Bezugsbetreuersystem, somit finden regelmäßige Telefonate und Treffen mit dem zugehörigen Betreuer statt.

    Die Elternarbeit ist auf der Grundlage des systemischen Denkens aufgebaut. Respektvoller Umgang, Unterstützung und Transparenz sind dabei einzelne bedeutende Merkmale, an denen sich unsere Pädagogen orientieren.

    Unsere Gruppe verfügt über eine ausgebildete systemische Elternberaterin. Sie bietet zusätzlich spezifische Angebote in der Gruppe an und unterstützt die anderen Mitarbeiter in der Elternarbeit. Weiter können sich unsere Eltern jederzeit hilfesuchend an sie wenden, sofern dieses nötig ist.

  • Tagesablauf

    Nach dem Ankommen in der Gruppe findet für die Kinder das warme Mittagessen statt. Während der anschließenden Lernzeit werden Hausaufgaben und/ oder individuelle Lernaufgaben erledigt.

    Danach folgt eine festgelegte gemeinsame „Kakaorunde“, bei der der Austausch im Mittelpunkt steht. Daran anschließend werden die verbindlichen Strukturen oder Verabredungen des Tages besprochen (wer, was, wann, wie). Bis 17:00 Uhr befinden sich die Kinder in unterschiedlichen Freizeitsettings. Diese werden gemeinschaftlich in einem Wochenplan strukturiert und festgeschrieben.

    Der Wochenplan wird freitags zusammen in der Gruppenstunde besprochen. Die Kinder sollen im Rahmen ihrer Selbstbestimmung Wünsche und Ideen einfließen lassen und somit den Gruppenalltag aktiv mitgestalten und lenken.

    Von 17:00 Uhr bis 17:30 Uhr wird täglich gemeinsam der Tag beendet und reflektiert. Ab 17:30 Uhr werden die Kinder von zwei Pädagogen nach Hause gefahren. Ziel ist es die Kinder bis 18:00 Uhr in ihren Familien zu wissen.

    Es gibt Verpflichtende- sowie Wahlangebote, in die sie sich einwählen können. Bei der Freizeitgestaltung liegt der konzeptionelle Schwerpunkt auf der Natur- und Erlebnispädagogik sowie Aktionen zur Persönlichkeitsstärkung.  

    Alltags- und hauswirtschaftliche Aufgaben werden in ihrer Verantwortung altersentsprechend aufgeteilt und für alle einsehbar im Wochenplan festgehalten.

  • Aufnahme- und Entlassungsverfahren

    Der Hilfebedarf der Familien wird im Gremium des örtlichen Jugendamtes geprüft und festgesetzt. Die Anfrage zur Aufnahme in die Tagesgruppe erfolgt dann anschließend telefonisch, schriftlich oder persönlich durch den zuständigen Allgemeinen Sozialen Dienst bei der pädagogischen Leitung unserer Tagesgruppe.

    Bei Aufnahme eines Kindes findet ein erstes Kennlerngespräch mit dem zuständigen Sachbearbeiter des ASD, den Eltern, der pädagogischen Leitung sowie der Gruppenleitung statt. Dort werden alle relevanten Informationen zur Gruppe (z.B. Betreuungszeiten, Wochenstruktur, Freizeitgestaltung etc.) ausgetauscht. Anschließend findet ein erstes Kennenlernen des Kindes/ Jugendlichen im Rahmen eines Schnuppertages in der Gruppe statt. Alle extern Beteiligten können sich vor Ort ein Bild von den Räumlichkeiten und der Arbeit der Gruppe verschaffen.

    Nach der Aufnahme findet zeitnah ein Hilfeplangespräch statt. In einem regelmäßigen festgelegten Turnus finden weitere Hilfeplangespräche statt. Immer zwei Wochen vor dem HPG wird der Entwicklungsbericht von dem Bezugsbetreuer mit dem betroffenen Kind verfasst und fristgerecht an alle zuständigen Personen versendet.

    Der Hilfeplan und die damit festgeschriebenen Ziele sind Auftrag und richtungsführend für unsere Arbeit mit den Familien.

    Die Beendigung erfolgt zum einen bei Zielerreichung (geplant) oder bei Maßnahmenabbruch durch verschiedene Parteien (Jugendamt, Familie, Einrichtung). 

  • Das Team

    Unser Team vor Ort besteht derzeit aus:

    1 Erlebnispädagogen

    1 Staatl. anerkannte Kindheitspädagogin (Bachelor) 

    1 Hauswirtschaftskraft